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Wir drehen uns im Kreis

Nun sind Sie also miteinander ins Gespräch gekommen. Ein Anfang ist gemacht.

Ganz unangenehm wird es, wenn Sie jetzt Geschichte um Geschichte zu hören bekommen, die sich alle gleichen und sich ohne Ende zu wiederholen scheinen.

Sie wollen weder unhöflich sein, noch möchten Sie sich weitere Geschichten derselben Art anhören (müssen). Die Versuchung ist gross, Ihrem Gegenüber Ratschläge zu erteilen. Diese werden ziemlich sicher mit einem JA ABER oder einer weiteren Geschichte quittiert.

Kein Durchkommen, sie drehen sich im Kreis oder im Dreieck, im sogenannten Drama-Dreieck. Die klassische Rollenverteilung in diesem Dreieck besteht aus einem Opfer (Ihr Gegenüber), einem Täter (aus der Schilderung) und einem Retter (Sie). Mehr dazu zum Beispiel unter https://de.wikipedia.org/wiki/Dramadreieck.

Mögliche Auswege

sind Sätze wie:

  • Wir drehen uns im Kreis. Ist es das, was Sie wollen?
  • Was wollen Sie mir mit diesen Geschichten sagen?
  • Was heisst das nun für unser Problem? …für Ihre Pensionierung? ….für Ihre Situation in unserer Firma?

Sollten die Antworten auf Ihre Fragen vorerst ausbleiben, bitten Sie Ihren Mitarbeiter, Ihre Mitarbeiterin, sich bis zu ihrem nächsten Treffen dazu Gedanken zu machen. Teilen Sie Ihr unter Umständen mit, dass eine Entscheidung gefällt werden muss und, dass Sie sie fällen werden. Haben Sie den Mut, in Beziehung zu sein und klar zu sein.

Viel Glück!

Manuela Bleichenbacher

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